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13.01.2009
Zwei Fliegen mit einer Klappe!
- Effektiver Pflanzenschutz und Reduzierung gefährlicher Pestizide
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Das Europäische Parlament hat heute mit großer Mehrheit für
ein Gesetzespaket gestimmt, das die Verwendung und Zulassung von Pflanzenschutzmitteln
regelt.
"Der Kompromiss ist ein Erfolg für den Gesundheitsschutz und
ein praktikables Ergebnis", erklärt die SPD-Europaabgeordnete
und Expertin für Gesundheits- und Verbraucherschutz Dagmar ROTH-BEHRENDT.
"Der Schutz des Menschen und der Umwelt muss beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
immer an erster Stelle stehen", ergänzt Dagmar ROTH-BEHRENDT.
"Für den großen Fortschritt", so Dagmar ROTH-BEHRENDT,
"hat das Europäische Parlament gesorgt: die Mitgliedstaaten
müssen zukünftig nicht nur die Risiken bei der Verwendung von
Pflanzenschutzmitteln vermindern, sondern insgesamt eine Reduzierung bei
der Pestizidverwendung in ihren nationalen Aktionsplänen anstreben."
Ein wesentlicher Aspekt für den Gesundheitsschutz ist darüber
hinaus das Verbot krebserregender und erbgutverändernder Substanzen
in Pestiziden.
"Dieses Verbot gibt es bereits für Substanzen in Lebensmitteln
und Kosmetika. Da dürfen wir bei Pestiziden nicht weniger achtsam
sein!", begründet Dagmar ROTH-BEHRENDT das Verbot.
"Trotz des Verbots dieser Substanzen müssen die Agrarwirte in
Deutschland nicht um ihre Ernten fürchten", beruhigt Dagmar
ROTH-BEHRENDT. Sollte eine Substanz dringend erforderlich sein, um wirkungsvollen
Pflanzenschutz zu gewährleisten, dürfen diese Stoffe unter bestimmten
Bedingungen auch weiterhin verwendet werden.
"Das Europäische Parlament hat dafür gesorgt, dass wirkungsvoller
Pflanzenschutz mit dem Schutz der Gesundheit und der Umwelt vorsorgend
und vernünftig umsetzbar wird", zeigt sich Dagmar ROTH-BEHRENDT
mit dem Abstimmungsergebnis zufrieden.
Hintergrund: Der erreichte Kompromiss ist ein Verhandlungsergebnis
zwischen Europäischem Parlament, Rat und Europäischer Kommission.
Nach der heutigen Abstimmung im Parlament muss nunmehr der Rat formal
zustimmen, damit das Gesetzespaket in Kraft treten kann.
Für weitere Informationen: Büro Dagmar Roth-Behrendt +32 228
45453 und Büro Jutta Haug +32 2 2847595
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